Was gibt es auf der Burg Haut-Kœnigsbourg zu sehen: der Rundgang Raum für Raum

Der untere Burghof
Man betritt die Burg durch den unteren Burghof, wo Bodo Ebhardt das Dienstleben einer Burg nachgebildet hat: ein Gasthaus, eine Schmiede, eine Mühle. Hier verweilen Gruppen gern für Fotos, und man begreift die Dimensionen der Anlage – die Fassade des Wohngebäudes überragt einen bereits um mehrere Stockwerke.
Das Ehrentor und die Zugbrücke
Die Zugbrücke funktioniert. Durch das Ehrentor betritt man die eigentliche Burg, und ab hier beginnen die engen Wendeltreppen, die man im Gänsemarsch hinaufsteigt. Die Stufen sind nicht alle gleich hoch; halten Sie sich am Geländer fest. Fragen zur Barrierefreiheit werden auf der Seite Zugänglichkeit behandelt.
Die herrschaftlichen Gemächer und das Lothringer Zimmer
Die Wohnräume sind mit mittelalterlichen Stücken und Möbeln aus der Zeit Wilhelms II. eingerichtet, was den Innenräumen mehr Leben einhaucht als in den meisten Burgen. Das Lothringer Zimmer mit seinen Holzvertäfelungen ist das Erste, das ich Freunden zeige, die am Sinn eines Wiederaufbaus zweifeln. Selbst im August ist es dort kalt – packt eine Schicht mehr ein.
Der Festsaal und der Waffenraum
Der Festsaal ist der große Repräsentationsraum, dessen Dach von Ebhardt im Vergleich zum Original höher gelegt wurde – eine der Entscheidungen, die man ihm vorwarf. Der Waffenraum zeigt die Sammlung an Waffen und Rüstungen. Kinder bleiben hier länger stehen als geplant.
Der Kaisersaal
Im zweiten Stock der Prunksaal, den Wilhelm II. wollte: Wandgemälde aus dem frühen 20. Jahrhundert, ein Doppeladler an der Decke. Dieser Raum ist der meistdiskutierte des Schlosses, denn er gibt nicht vor, mittelalterlich zu sein: Hier inszeniert sich 1908 ein deutscher Kaiser an der Westgrenze seines Reiches. Der Kontext steht auf der Seite Geschichte des Schlosses.
Der Bergfried und der große Bastion
Der Bergfried, etwa 14 Meter höher wiederaufgebaut als das Original, und die große Bastion – die Artillerieplattform auf der Westseite. Von hier aus sieht man die elsässische Ebene, die Vogesen, den Schwarzwald und bei sehr klarem Wetter die Alpen. Bei Bewölkung erkennt man vor allem die gegenüberliegende Burg Ortenberg. Ich mag die Bastion morgens am liebsten, bevor die Sonne im Blickfeld steht.
Die Windmühle, der mittelalterliche Garten und der Brunnen
Der Ausgang führt an der Windmühle und dem mittelalterlichen Garten vorbei, mit seinen Heil-, Färber- und Nutzpflanzen. Der Brunnen ist 62,5 Meter tief und versorgte einst die Burg; zwei spätere Versuche, einen zweiten zu graben, blieben unvollendet. Wenn ihr mit einem Guide auf einer Tagesexkursion unterwegs seid, sind es genau diese Details, die man abends noch im Kopf hat.
Die Räume werden im Einbahnsystem besichtigt: Wenn ihr das Lothringer Zimmer oder den Kaisersaal ohne zehn Leute darin fotografieren wollt, kommt zur Öffnung, bevor die Reisebusse eintreffen.
Das Schloss mit einem Guide besichtigen
Der meistgebuchte Tagesausflug ab Straßburg widmet dem Schloss 1,5 Stunden mit Führung – nach Colmar und Riquewihr.
Tagesausflüge mit Führung durch das Schloss
Am häufigsten gebuchtAb Straßburg: Die Highlights des Elsass an einem Tag
Kleine GruppeAb Colmar: Burg Haut-Kœnigsbourg und Dörfer, Tagesausflug in kleiner Gruppe
Eintritt inbegriffenAb Colmar: Burg, elsässische Dörfer und Weinverkostung
Häufige Fragen
Wie lange dauert der Besuch der Burg?
Etwa eine Stunde im Inneren, geführt oder auf eigene Faust, und zwei Stunden vor Ort inklusive Parkplatz und Aufstieg. Die Details stehen auf wie viel Zeit einplanen.
Was ist der Kaisersaal?
Der im zweiten Stock für Wilhelm II. eingerichtete Prunksaal mit Wandgemälden aus dem frühen 20. Jahrhundert und dem Doppeladler. Seine Bedeutung wird in der Geschichte des Schlosses erklärt.
Was sieht man vom großen Bastion aus?
Die elsässische Ebene, die Vogesen und den Schwarzwald; bei sehr klarem Wetter die Alpen, was vor allem im Winter vorkommt. Zu den Bedingungen und Jahreszeiten siehe wann besuchen.
Gibt es viele Stufen?
Rund 300, mit ungleichmäßigen Höhen, in Wendeltreppen. Rollstuhlfahrer sehen nur das Erdgeschoss – siehe Barrierefreiheit.